Dienstag, 16. Oktober 2007

Back home...

Nur soviel an dieser Stelle: Ich bin gut zu Hause angekommen und noch ganz fit. Morgen gehts um 8 auf Arbeit, mal sehen wie es dann aussieht :-)

Montag, 15. Oktober 2007

Auf dem Weg...

Wenn es einmal vorbei ist, glaubt fast nicht wie schnell doch eigentlich 3 Monate vergehen. Wir hatten alle eine echt tolle Zeit und freuen uns nun aber auf zu Hause. Ich danke allen fleißigen Lesern und den Kommentatoren für ihre Anteilnahme :-) Ich werde jetzt noch ein amerikanisches Frühstück zu mir nehmen und dann geht es bald zum Flughafen. Wird bestimmt spannend :-) Man sieht sich in Berlin!
Liebe Grüße,
Henrik

Sonntag, 14. Oktober 2007

Wo ist der Sommer?

Während wir letzte Woche am Wochenende noch 88 °F hatten (31 °C), haben wir an diesem Wochenende gerade mal 57 °F (14 °C). Naja, aber wenigstens ist es noch sonnig :-) Damit durfte ich auch noch erleben wie angenehm sich die üblichen durch die Klimaanlage verursachten und im Sommer saukalten 69 °F (19 °C) anfühlen, wenn man jetzt ein Gebäude betritt. Damit hat natürlich auch direkt die Eislaufsaison begonnen.

Aber laut deutscher Tageszeitung ist frieren auch in Berlin ganz gut möglich. Na dann :-)

Freitag, 12. Oktober 2007

Letzter Arbeitstag

Heute ist offiziell unser letzter Arbeitstag, naja, zumindest der letzte Tag auf Arbeit, denn gearbeitet wird heute wohl eher nicht :-) Unsere Abschiedsgeschenke haben wir schon verteilt und uns wurde mehrfach für unsere tolle Arbeit gedankt. Unser Chef Christoph bricht heute Mittag nach Deutschland auf und wir sind von Laura zum Lunch eingeladen. Danach werden wir wohl den Tag beenden :-)
Am Montag müssen wir irgendwie um 11 aus unseren Appartments raus. Tolle Sache, weil unserer Abholservice kommt erst um 14 Uhr. Ursprünglich wollte dieser uns übrigens erst um 16 Uhr abholen, was angesichts unserer Abflugzeit von 19:20 an Katastrophe wäre. 16 Uhr beginnt hier die Hauptverkehrszeit und eine Fahrt zum JFK Flughafen ist in 3 Stunden (Was ja auch schon viel zu spät wäre) auf keinen Fall drin. Keine Ahnung was die sich dabei gedacht haben. Gut, dass wir uns hier auskennen und es besser wissen ;-) Hoffentlich läuft alles glatt, ich freu mich. Bis dahin gibt es ein letztes Wochenende in New York.

Bis sehr bald!

Montag, 8. Oktober 2007

Wochenende mit Dinner und Football

Freitag
Am Freitagabend wurden Felix, Kerstin und ich von unseren Chefs Christoph und Eckert zum Dinner nach New York eingeladen. Nach eigener Beschreibung als Abschied und Dankeschön :-) Nach sehr leckerem Essen im Viertel Hell's Kittchen in Manhattan sind wir in die Bar "The View" gegangen. Eine Lokalität im 49. Stockwerk mit Glasfassade, welche sich innerhalb einer Stunde einmal um die eigene Achse dreht. Sehr sehr nett, wenn man das nötige Kleingeld hat, was an diesem Abend ja nicht unser Problem war :-)
Samstag
Die beiden größten Sportarten sind hier zu Lande bekanntlich Football und Baseball. Da wir unbedingt mal ein Spiel live sehen wollten, sind wir nach Princeton ins Universitäts-Stadion gefahren, wo man für entspannte 10$ das Footballspiel zwischen den Uni-Teams Princeton und Hampton sehen konnte. College-Football ist hier echt populär. Die Spiele werden sogar live im Fernsehen übertragen. Nachdem ich das Spiel einigermaßen verstanden habe, hat es auch echt Spaß gemacht das Geschehen zu verfolgen.

Unterstützt durch eine geniale Band und andauernden Showeinlagen der Cheerleader hat Hampton mit 48:27 gewonnen. Viele Fans der Princeton-Tigers fanden das irgendwie nicht so lustig wie wir und sind noch vor Ende gegangen. Es war auf jeden Fall ein sehenswertes Ereignis.
Es folgt unsere letzte Arbeitswoche. Unsere Tätigkeiten sind soweit abgeschlossen und ich bin zuversichtlich, dass die letzte Woche eher entspannt werden wird. Wir werden sehen :-)

Bilder vom Spiel in Princeton

Dienstag, 2. Oktober 2007

Die übliche kleine Panne...

Die Tatsache dass ich noch nicht über den ereignisreichen Sonntag berichtet habe, reflektiert natürlich nur unsere Arbeitsauslastung. Keine 20 Minuten Zeit zum Schreiben für den Blog. Felix hat heute am Telefon einem amerikanischen Kollegen geschlagene 90 Minuten erklärt, wie das von ihm gebastelte Template für den Statusreport der Projekte funktioniert. Irgendwann kam nur ein Kommentar von Felix zur Netzwerkgeschwindigkeit "... the damn network, it's pain in the ass.", was natürlich rege zu meiner Erheiterung beigetragen hat. Soviel zum Thema business english und so :-)
Das Highlight Strandbesuch am Sonntag wurde leider durch eine kleine Autopanne gestört. Bevor wir überhaupt an einem Strand angekommen sind, hat sich unser rechtes Vorderrad verabschiedet. Mitten in New York State auf Long Island haben wir also einen platten Reifen. Nicht dass dieser Tatbestand zu meiner Verwunderung beigetragen hätte. Die Straßen von New Jersey und New York (für den Rest der USA kann ich dies nicht wirklich kommentieren) sind so abartig schlecht, dass ich darauf gewartet habe. An den Standstreifen der Interstates liegen hier auch zu Hauf Reifenfetzen herum. Bei solchen Schlaglöchern mitten auf der Straße kann das nur normal sein :-) Jedenfalls war nach einem kurzen Check des Autos klar, dass wir zwar Ersatzrad und Wagenheber hatten, jedoch kein geeignetes Werkzeug. Die durchaus sehr hilfsbereiten Amerikaner leider auch nicht :-) Eine (zum Glück!) nur 300 Meter entfernte Tankstelle mit Werkstatt konnte uns dann aushelfen. (Hab das Auto natürlich heute früh getauscht. Wir fahren jetzt den 3. Ford Taurus, diesmal in Silber :-)) Mit Ersatzrad und leicht eingeschränkter Fahrqualität haben wir dann nach etwas Suche auch noch Strände gefunden. Irgendwie waren wir fast allein, egal wo wir hingefahren sind.

Nach Saisonende am Labour Day fährt hier niemand mehr zum Strand, seltsam :-) Je nachdem wo man hinfährt, findet man Strände mit massig Hotels an der Promanade oder auch völlig einsame Strände. Ich würde allerdings sagen, dass die Palmen fehlen. Wir hätten doch nach Miami fahren sollen :-)

Mehr Bilder ...

Samstag, 29. September 2007

Frühstück?


Wir haben es kurz nach 9 AM und ich habe mir mal Frühstück gemacht. Wollte euch unbedingt mal an meinem amerikanischen Breakfeast teilhaben lassen :-) Lecker!
Wie ihr vielleicht merkt, werden die Abstände zwischen den Beträgen länger. Liegt wohl daran, dass wir in letzter Zeit sehr viel mehr arbeiten :-) Viel Zeit bleibt ja trotzdem nicht mehr aber das Wetter ist noch auf unserer Seite. Werden heute wohl solide 76 Grad und der Himmel ist strahlend blau und ohne jede Wolke. Deswegen werde ich jetzt nach Long Island aufbrechen, ein netter Teil New Yorks mit vielen Stränden und entspannten Parks. Da viele Leute gerade Besuch haben, war es gar nicht so leicht Begleiter zu finden. Mandy hatte tatsächlich noch Zeit und Lust. Ich berichte später... :-) bis dahin!
Übrigens, wer sich fragt: Es sind Pancakes mit Ahornsirup, Bacon und Ei :-)

Montag, 24. September 2007

Greenwich Village

Zugegebener Maßen gibt es nicht so viele Neuigkeiten über die ich berichten könnte. Es sind nur noch 3 Wochen und es gibt noch die eine oder andere Sache auf Arbeit zu tun. Leider sind die Leute echt schwer beschäftigt, sodass es an ein Wunder grenzt, wenn man auch nur 3 Kollegen mal zu einem Meeting zusammenbekommt. Da wir ja alle eine 20-seitige Studienarbeit für die Uni verfassen müssen, haben wir auch eine Beschäftigung für den Nachmittag gefunden :-) Für dieses Wochenende war nichts Größeres geplant. Aber eine Tour nach New York ist ja eigentlich immer drin :-) Jetzt wo die größten Touristenaktivitäten besichtigt sind, fährt man auch einfach mal in Ecken, in die vielleicht nicht jeder in einem 3-Tage New York-Trip kommt. Eine ziemlich entspannte und schöne (aber noch sehr bekannte) Ecke ist Greenwich Village. Dieses Viertel im Süden Manhattens ist quasi das Prenzelberg von New York. Etliche Bars, Straßencafés und Restaurants mit echt tollem Ambiente. Die Gebäude sind nicht höher als 3 oder 4 Stockwerke und die Fassaden sind meist aus rotem Backstein.

Martin und ich waren kürzlich dort und haben in einem französischem Café mal wieder richtiges Essen zu uns genommen. Es gab zwar wieder Pommes als Beilage, jedoch hat das Hühnchen echt lecker geschmeckt und war tatsächlich nicht frittiert sondern vernünftig gewürzt. Nicht billig aber lecker! Übrigens befindet sich in diesem Viertel auch die Christopher Street, in der im Jahre 1969 der Stonewallaufstand der Homosexuellen New Yorks für ihre Rechte statt fand. Daraus entstand dann die internationale Tradition einer Demonstration, die in Deutschland logischer und bekannter Weise Christopher Street Day heißt. Genug Bildung an dieser Stelle :-) Das Viertel liegt übrigens sehr nahe am Hudson-River, wo man ebenfalls entspannt sitzen und den Sonnenuntergang verfolgen kann.


Mehr Bilder gibt es in der Galerie :-)

Montag, 17. September 2007

Bella Italia und bekomme ich eigentlich Trinkgeld?

Es sei an dieser Stelle angemerkt, dass jetzt plötzlich Herbst ist. Zumindest vermittelt das Wetter stark den Eindruck. Allerdings habe ich den Part zwischen Hochsommer und Herbst verpasst. Am Samstag waren knappe 20 Grad und recht heftiger Wind. Letzte Woche habe ich noch bei 30 Grad geschwitzt, komisch. Wird bestimmt wieder besser :-)
Jedenfalls fand am wochenende ein groß angekündigtes Straßenfest in New York, Little Italy statt. Interessiert begaben wir uns also zur Canal Street durch Chinatown nach Little Italy. Dort angekommen, war es schwer zu übersehen. Die Hauptstraße war beidseitig mit diversen Buden zugestellt. Der theoretisch in der Mitte verbleibende Platz war mit einer sich sehr langsam bewegenden Menschenmenge gefüllt.

Trotz des unangenehmen Fortkommens in der Menge, haben wir eine ganze Menge über Italien gelernt. Verkauft wurden auf dem Fest natürlich vorrangig italienische Spezialitäten, die wir alle aus dem Urlaub kennen: Original italienische Bratwürste, leckere Calzone bestehend aus frittiertem Teig, der mit Käse gefüllt ist und nicht zu vergessen: der echte und wirklich italienische Pina Colada. Wer sich an dieser Stelle über die aufgeführten typisch "italienischen" Delikatessen wundert, wurde soeben über das amerikanische Klischee über Italien aufgeklärt.

Irgendwie haben die ausgwanderten Italiener auf dem langen Weg in die USA vergessen, dass ihr Land weder für Bratwürste bekannt ist, noch dass eine Calzone ein frittierter Teig mit Käse ist. Ich will an dieser Stelle nicht verschweigen, dass es unzählige Restaurants mit Pizza, Pasta und Wein gab. Da die Amis allerdings nicht in der Lage sind, für einen Europäer schmackhaften Käse zu produzieren, fehlt der Pasta hier einfach das gewisse Etwas... Leckere Pizza kann man allerdings durchaus bekommen, um die Ehre etwas zu retten :-) Dass Italien nicht gerade ein Bratwurstland ist, habe ich auch unserer italienstämmigen Sekretärin Laura erzählt und sie damit völlig desillusioniert: "You are kidding me!?". Während ihrer gesamten Kindheit gab es am Wochenende immer traditionelles "italienisches" Essen, mit dabei: die typischen Bratwürste.
Zum zweiten Teil des Titels. Um noch eine kurz Anekdote zu bringen :-) Wenn man sich hier zu Lande in der Gastronomie ein Essen genehmigt, ist es üblich bis zu 20% Trinkgeld zu geben. Irrsinnig viel wie ich finde. Aber eigentlich achten die Kellner nie darauf wieviel es ist, sondern es kommt stets die "Bekomme ich eigentlich Trinkgeld"-Frage. Man bekommt also die Rechnung und legt einfach das Geld hin. Daraufhin folgt vom Kellner "Do you guys need any change?" (Für Leser ohne Englischkenntnisse, ich spreche Niemanden konkret an :-) "Braucht ihr Wechselgeld?") Da man natürlich, weil der Service hier meistens wirklich gut ist, sowieso Trinkgeld gibt und die Frage folgich mit "Nein" beantwortet, wandelt sich der angespannte Gesichtsausdruck des Kellners in ein entspanntes Lächeln: "Have a very nice day guys!" ("Einen wunderschönen Tag noch!"). Diese Frage kommt wirklich immer und ist für mich jedesmal erneut amüsant. Sollen sie doch gleich fragen: "Bekomme ich eigentlich Trinkgeld?".

Freitag, 14. September 2007

Fleißig, fleißig ...

Morristown ist ja nicht gerade eine große Stadt und auch die Straße direkt vor meinem Appartment ist nicht gerade stark befahren. Ich schätze mal so ca ein Auto pro Stunde. Dies ist natürlich kein Grund auf dieser Straße nicht zu bauen. Soweit ja auch eigentlich kein Problem. Leider lässt die ultraprofessionelle Einfachverglasung mit eine Isolierwirkung von 0 jeden Mucks durch. Wenn in der idyllischen Ruhe des Abends die Grillen zirpen, höre ich diese bei geschlossendem Fenster im 3. Stock auf solider Zimmerlautstärke. Soweit ja auch immer noch nicht so schlimm. Leider wird jeden morgen um 5:30 AM mit den Bauarbeiten begonnen, was in der Regel mit einer Lieferung durch einen ordentlichen Truck eingeleitet wird, welcher mit laufendem Motor und Rückwärtsgang (das piept so schön) vor meinem Fenster verweilt. Man gewöhnt sich an alles :-) In der Firma werden die Leute immer nervöser weil der sogenannte "DAY 1" immer näher rückt. Besagter Tag, datiert mit dem 01/01/08, ist der Tag, andem alle Integrationsprojekte zwischen Bayer und Schering in den USA
abgeschlossen sein sollen. Glücklicherweise sieht es so aus, als könnten wir unsere Arbeit an den Projekten ohne größeren Zeitdruck abschließen. Reicht ja auch, wenn die Anderen Stress haben :-)
Eigentlich wollten wir morgen nach Long Island fahren. Ein Teil New Yorks mit vielen Stränden und entspannter Atmosphäre. Der Wetterbereicht erzählt hier allerdings immer öfter irgendwas von Herbst und dass das Wetter kühler, womöglich unter 27 Grad fallen könnte. Schlimm , schlimm, schhlimm :-)

Montag, 10. September 2007

Die Zeit vergeht...

Ich hab zwar das Gefühl, dass ich schon einige Zeit hier bin, dennoch vergeht die Zeit wie im Fluge. Für unseren Kollegen David war damit am Freitag sein nur 8-wöchiger Aufenthalt vorbei. Das war Anlass um einmal in ein richtiges, wie soll ich es bezeichnen, "Diner" zu gehen. Restaurant wäre nicht der richtige Begriff, weil man als Nicht-Amerikaner wahrscheinlich etwas anderes erwartet. Solche Restaurants mit der Bezeichnung "Diner", vornehmlich genutzt zum abendlichen Essen, gibt es in verschiedensten Preisklassen. Trotzdem sind sie wahrscheinlich alle mehr oder weniger eine Art advanced Mc Donald's. Es gibt alle möglichen Varianten von Burgern, allerdings natürlich mit firsch gegrilltem Fleisch, was durchaus ein echter Unterschied zum nächsten Fast-Food-Restaurant darstellt. Ansonsten gibt es in der Regel Steaks, Rippchen, Pizza und manchmal auch Pasta, welche durchaus echt gut schmeckt. Fast zu jedem Essen werden Pommes gereicht, damit echtes amerikanisches Ambiente entsteht :-) Wenn man diese Art von Essen mag, ist es auch echt lecker. Im recht bekannten Diner T.G.I. Friday's kann man für einen Burger mit Pommes auch mal 18$ bezahlen. Im von uns besuchten Diner gabs für 9$ ein üppiges Essen. Ein beliebiger Softdrink kostet 2.19$, bei Bedarf wird beliebig oft gratis nachgefüllt. Nach dem Essen haben wir uns entschieden eine Bar zu besuchen. Da wir fast im Stadtzentrum (wenn man das so nennen kann) von Morristown wohnen, muss man keine 5 Minuten laufen um zur Morristown "Beer Bar" zu kommen. Nach gründlicher ID-Kontrolle durften wir die Bar betreten. Letzteres ist immer wieder spannend, weil mein Geburtsdatum in amerikanischer Schreibweise 5/24/86 anscheind dem auf meinem Ausweis befindlichem 24.05.1986 nicht ähnlich genug sieht. Auf jeden Fall dauert es immer ewig, bis den Türstehern klar ist, dass ich nicht im 24. Monat des Jahres Geburtstag habe und trotzdem 21 bin. Haben echt schon lustige Dinge erlebt mit diesem Thema :-) Die Bar hatte ein breites Angebot und auch deutsches Bier war zu haben. Dieses schmeckt allerdings wegen der nach amerikansichem Gesetz vorgeschriebenen Sterilisation irgendwie anders. Nachdem wir alle am nächsten Tag etwas länger geschlafen haben :-) haben wir uns für ein entspanntes Wochenende in New York entschieden. Nach so viel Sightseeing wollten wir auch einfach mal in die Stadt fahren und ein bisschen entspannen, shoppen und das Ambiente genießen. Dank gestiegener Ortskenntnis parken wir jetzt immer gratis, was uns vom dem totalen Bankrott bewahrt hat. Jedesmal 30$ fürs Parken zu bezahlen ist nicht gerade erschwinglich :-)

Damit es auch ein paar Bilder gibt, habe ich ein paar Manhattan-Fotos in Hoboken gemacht. Diese für ihre Bars sehr gut bekannte Stadt liegt direkt um Hudson auf der New-Jersey-Seite und bietet damit einen sehr schönen Ausblick auf Manhattan.
Was macht eigentlich das Wetter in Deutschland? :-) Irgendwie wird es hier nicht kälter. 88 Grad Fahrenheit (31 Grad Celsius) und Sonne ... :-)

Sonntag, 2. September 2007

Labour Day - Tag der Arbeit

Das Eine oder Andere ist auch hier wie zu Hause. Ein für uns interessanter Punkt zum Beispiel: Am Tag der Arbeit wird in den USA, genauso wie in Deutschland, natürlich nicht gearbeitet. Somit haben wir am 3. September einen Tag frei. Weil die Schering-Bayer-Mitarbeiter so fleißig sind, wurde uns der Freitag vor diesem Wochenende auch frei gegeben. Neben so viel Arbeit muss ja auch mal Freizeit sein :-)

Freitag
Nach unserem etwas längerem Trip nach Yale haben wir uns gedacht, dass wir uns eigentlich auch noch das wesentlich näher gelegene Princeton ansehen können. Wie Yale, gehört auch diese Uni zu der Vereinigung der Eliteuniversitäten der USA. Ich spare mir an dieser Stelle ausführliche Beschreibungen und zeige ein paar Bilder.

Allerdings muss ich zugeben, dass ich Princeton tatsächlich um einiges schöner fand. Der Campus war riesig und nicht wie in Yale durch Straßen getrennt. Es ist wie ein riesiges Gelände, das sich in einer anderen Zeit befindet. Echt total genial.

Bilder aus Princeton

Samstag
Neben soviel Kultur mussten wir nun endlich auch mal etwas sinnloses machen. Da die USA für die extremsten Achterbahnen durchaus sehr bekannt ist, haben wir uns Tickets in den Sixflags Adventure Park besorgt.

Durch Onlinebuchung und Gruppenrabatt haben wir anstatt 60$ pro Person nur 32$ bezahlt und haben uns noch einen Flash-Pass dazu gekauft. Dieser berechtigte uns, einfach an den ewig langen Reihen vorbei zum Einstieg zu gehen. Ziemlich frech und ziemlich genial :-) Diverse Dokumentationen aus dem deutschen Fernsehen über amerikanische Achterbahnen hatten nicht zuviel versprochen. Bei folgender Bahn mit dem Namen "KingDaKa" wir man auf gerader Strecker innerhalb von 2 Sekunden auf fast 200 km/h beschleunigt um dann senkrecht nach oben und entsprechend senkrecht wieder nach unten zu fahren.


Ich glaube, dass die G-Kraft auf meinen Körper jemals so hoch war :-) Nach ein paar Stunden Aufenthalt konnten wir mit Stolz behaupten alle (8 an der Zahl) Achterbahnen gefahren zu sein. Dank unseres Flash-Passes haben wir dafür auch kaum angestanden. Zum Abschluss gab es noch einmal die Holzachterbahn "El Toro" mit Blick auf den Sonnenuntergang.

Danach hatten wir dann auch genug von Abfahrten, Loopings und sonstigen Drehungen :-)

Bilder aus Sixflags

Dienstag, 28. August 2007

Alles wieder ganz!

Nach 2 Tagen voller Experimente mit zahlreichen Tools habe ich es heute geschafft, meinen Master Boot Record wiederherzustellen (Danke lieber Thomas für den Link!). Mit anderen Worten: Der Computer läuft wieder, alles ist noch da und ich habe 35GB mehr Platz. Damit reiche ich an dieser Stelle ein paar Bilder aus Atlantic City nach. In den Casinos war das Fotografieren natürlich verboten. Dementsprechend schlecht sind die Bilder, die ich schnell und heimlich gemacht habe :-)

Bilder aus Atlantic City

Montag, 27. August 2007

Atlantic City - Yeah I got Queens!

Am Samstag ging es in die große und bekannte Casino- und Gamblingstadt Atlantic City. Vorweg sei gesagt, Bilder reiche ich nach. Ich habe gestern Abend an meinen Festplattenpartitionen gespielt, weil meine Windowspartition wegen der vielen Bilder langsam Platzprobleme hatte. Ergebnis der Aktion ist, dass ich meinen Rechner nicht mehr starten kann und eine Windows-CD benötige, die ich nicht habe. Ist aber in Arbeit. Im größten Notfall sind alle Bilder auf DVD gesichert :-) Zurück zum Thema...
Nach 3 Stunden Autofahrt in Richtung Süden, erreichten wir Atlantic City. Im nächsten Hotel haben wir für entspannte 15$ den restlichen Tag parken können. Wir waren ja diesbezüglich einiges gewohnt. Atlantic City liegt, wie der Name bereits vermuten lässt, direkt am Atlantik. Hauptanziehungspunkt ist der direkt am Strand gelegene Boardwalk. Dieser ist im Endeffekt eine meilenlange Strandpromenade mit unzähligen Shops und Casinos. Natürlich mussten wir letzeres auch mal ausprobieren :-) Wenn man die großen Casinos betritt, erblickt man in der Regel mehrere hundert Spielautomaten, aufgestellt in Dutzenden von Reihen. Hier kann man sogar mit Beträgen von 1 Cent spielen. Mein Interesse galt natürlich eher dem Pokerspiel, für das aber, weil wir nicht über Nacht bleiben wollten, nicht ausreichend Zeit gewesen wäre. Allerdings haben wir eine ganz interessante Alternative entdeckt. Es gibt Tische, wo man Texas Holdem gegen den Dealer spielt. Spielprinzip ist wie gehabt, man zahlt Ante von 10$ und bekommt 2 Karten. Wenn man die nächsten 3 Karten sehen will, muss man nochmal 20$ zahlen. Auf die 4. und 5. Karte kann man 10$ setzen, wenn man möchte. Der Dealer muss mit seiner Hand im Spiel bleiben und solange die eigene Hand besser ist, als die Hand des Dealers bekommt man alles was man gesetzt hat verdoppelt. Besonderheit war, dass es ein Bonusfeld gab, auf das man einen beliebigen Betrag setzen konnte. Abhängig von den eigenen 2 Karten, bekommt man einen Bonus. Hat man zum Beispiel 2 Asse, würde der Betrag auf dem Bonusfeld verdreißigfacht, auch wenn man die Hand eigentlich verliert. Gut soweit :-) Felix und ich also mit 100$ in Chips an den Tisch. Nach einer halben Stunde und plus minus null bekomme ich eine Dame mit der ersten Karte. 2. Karte: Dame. Yeahh, ich hatte 5$ auf dem Bonusfeld, Faktor bei 2 Damen war 10 :-) Auf dem Tisch liegen am Ende 6 10 10 3 und ein Bube. in der Hoffnung dass der Dealer keine Zehn hat, habe ich nochmal maximal gesetzt. Dealer Zeigt 4 und 7, gar nichts. Er zahlt meinen Gewinn und ich nehme meine 160$ in Chips und lass mir wieder richtige Dollar geben. Nen bissel Zocken muss ja auch mal sein :-)

Donnerstag, 23. August 2007

Studieren... wie wäre es mit Yale?!

Man hört ja hin und wieder von den tollen Unis der Ivy League in den USA. So konnten wir es uns nicht entgehen lassen, eine dieser Universitäten zu besuchen. Die Wahl viel auf die Yale University in New Haven im Bundesstaat Connecticut. Nach guten 2 Stunden Autofahrt erreichten wir die Stadt New Haven. Nach weiteren 5 Minuten befindet man sich sofort im Herz von Yale. Das Gebiet der Universität erstreckt sich über mehrere Straßen im Zentrum von New Haven. Es ist ein echt großes, dennoch zusammenhängendes und vor allen Dingen schönes Areal. Auch wenn es einen Yale-Transit-Bus gibt, kann man alles zu Fuß innerhalb von ein paar Minuten erreichen. Dass die BA in Berlin nicht viel zu bieten hat, wenn es um die Optik der Gebäude oder gar um einen Campus geht, war mir schon bewusst. Aber Yale wirkt mehr wie eine historische Stadt, geprägt durch dutzende Gebäude mit einem superschönen neogotischen (Ja, das habe ich gelesen, nicht selbst erkannt :-)) Baustil. Die Bibliothek erinnert im Inneren mehr an eine Kirche als einen Ort, an dem man Bücher entleiht.


Falls ihr also 33.000$ pro Jahr übrig habt, kommt nach Yale! Soll wohl auch einen ganz guten Ruf haben :-)

Bilder aus Yale

Montag, 20. August 2007

Washington D.C.

Es gibt Dinge, die man hier einfach sehen muss und Washington gehört ganz klar dazu. So haben wir uns zu einer kleinen Reisegruppe von 8 Leuten zusammengeschlossen und sind mit 2 Autos nach Washington D.C. gefahren. Laut Google liegt dies nur 4 bis 4,5 Stunden entfernt. Es hat uns natürlich nicht überrascht, dass es wegen des Verkehrs solide 5,5 Stunden dauerte, bis wir in unserem Hotel ankamen (http://www.hotelwashington.com/ :-)). Da Washington eine der Städte mit der höchsten Mordrate und Kriminalität ist, waren wir gezwungen unsere Übernachtungsgelegenheit im Zentrum der Stadt zu suchen. Dieses wird zwar als sicher eingestuft wird, bringt aber auch ganz nette Preise für eine simple Übernachtung mit sich.

Im Hotel angekommen, haben wir unsere Sachen aufs Zimmer gebracht, unser Auto im Hotelparkhaus geparkt (für nur 29$ den Tag, wie wir später erfuhren) und sind zu Fuß auf Erkundungstur gegangen. Das interessante Areal in Washington mit weißem Haus, Capitol, Museen und diversen Memorials erstreckt sich zwar über eine recht große Fläche, in der man mehrere Stunden laufen kann, wir hielten es aber trotzdem für sinnvoll zu Fuß zu gehen (Nicht zuletzt, weil wir vom Auto genug hatten). So sind wir am weißen Haus vorbei zum Memorial des 2. Weltkrieges gelaufen.

Es ist sehr interessant wie die Amis mit dem Thema Krieg umgehen. Bei besagtem Memorial steht in dicken Lettern "Sieg auf dem Land, Sieg in der Luft, Sieg zur See". Aber dass die Mentalität in den USA etwas anders ist, wenn es um Krieg geht, dürfte ja Niemandem neu sein :-) Über eine beträchtliche Strecke sind wir dann zum Capitol gelaufen, welches man schon vom Memorial des 2. Weltkrieges sehen konnte. Somit hatten wir nicht erwartet, dass es locker 45 Minuten dauerte, bis wir dort waren.

Nach ein paar Bildern sind wir nochmal komplett in die andere Richtung zum Lincoln Memorial gelaufen. Danach war es auch weit nach 22 Uhr und wir sind zurück zum Hotel. Da wir 6 Leute in einem Zimmer für 4 Leute waren, hatten wir natürlich ein Platzproblem. Da die angekündigten Doppelbetten aber auch höchstens 130 cm breit waren und damit bei 2 Personen pro Bett kein guter Schlaf garantiert war, habe ich einer der 2 begehrten Plätze auf dem Fußboden ergattert :-) Am nächsten Morgen (ganz ohne Verspannungen :-)) sind wir zum großen Arlington-Friedhof in Washington aufgebrochen. Dieser ziemlich beeindruckende Ort war von tausenden (wahrscheinlich eher zehntausenden) weißen Grabsteinen von Gefallenen und Veteranen der Kriege geprägt.

Nach einem Rundgang auf dem Friedhof stand eigentlich nur noch das Pentagon aus, was wir unbedingt sehen wollten. So haben wir uns von unserem Navigationssystem auf den Besucherparkplatz des Pentagons führen lassen. Dort angekommen, mussten wir feststellen, dass dieses Gebäude so hässlich ist, dass ich nichtmal ein Foto machen wollte :-) So haben wir uns alternativ dafür entschlossen ein Gruppenfoto auf dem Parkplatz zu machen (ohne Pentagon im Hintergrund).

Als wir aufbrechen wollten, fuhr plötzlich ein Polizeiwagen auf den Parkplatz und versperrte uns den Weg. Der Officer reagierte irgendwie auf meine Fragen nicht und war mit seinem Funkgerät beschäftigt. Als ich kurz überlegte, was wir in den letzten 30 Minuten falsch gemacht haben, fiel mir nur das Gruppenfoto ein, obwohl es keinerlei Hinweise auf ein Verbot gab. 5 Minuten später waren dann auf dem Parkplatz, der vor unserer Ankunft komplett leer war, neben unseren beiden Autos ganze 4 Polizeiautos. Irgendwann kam ein Officer zu mir und wollte etwas von einer Kamera wissen, was meine vorherige Vermutung bestätigte. Ich erklärte ihm (immernoch im Auto sitzend), dass ich dazu an den Kofferraum müsste. Daraufhin habe ich ihm dann meine Bilder auf der Kamera gezeigt. Auf die Frage ob ich sie löschen soll, verneinte er. Auf jeden Fall haben wir dann eine offizielle Verwarnung wegen "Photo Vialotion" erhalten. Schon klar, keine Schilder, die Fotos waren in Ordnung, aber 4 Polizeiwagen holen, 30 Minuten erörtern und dann eine kostenlose! aber schriftliche Verwarnung ausstellen.

Ein Officer meinte dann zu mir, dass das jeden Tag 30 mal passiert. Wäre doch ein Argument für Schilder und weniger Aufwand wie ich finde. Naja. Nach dieser ziemlich lächerlichen Aktion haben wir uns den auf den Heimweg gemacht, den wir nach 6,5 Stunden erfolgreich abschließen konnten. Endlich mal ein bisschen Aufregung :-)

Bilder aus Washington D.C.

Donnerstag, 16. August 2007

Eine Reise zum JFK, ein neues Auto und wo ist eigentlich der Bahnhof?

Habe seit dem Wochenende nichts mehr von mir hören lassen. Dabei ist eigentlich, für eine Arbeitswoche, gar nicht so wenig passiert. Am Dienstag haben Felix und ich die Weltreise zum Flughafen JFK angetreten. Grund dafür war die Ankunft seiner Freundin (Marion). Nach nur 1h 40m, was tatsächlich eine Rekordzeit ist, sind wir dort angekommen und konnten nach einiger Wartezeit Marion begrüßen. Der Rückweg hat uns, wegen des sparsamen Verkehrs, auch nur gute 2 Stunden gekostet. Christoph (Unser Chef) hat uns berichtet, dass er wohl einmal solide 4 Stunden gebraucht hat. Naja, man muss eben einmal quer durch New York, was nunmal nicht gerade eine kleine Stadt ist :-)
Als wir am nächsten Tag zur Arbeit fahren wollten, mussten wir feststellen, dass ich am Abend vergessen hatte, das Licht unseres Autos auszuschalten. (Ich hab bisher immer daran gedacht aber die Gewohnheit, dass unserer Saab zu Hause das Licht automatisch abstellt, kam wohl durch :-)) Logisches Resultat meiner Vergesslichkeit war eine leere Autobatterie. Also haben wir bei der Autovermietung angerufen und unsere Situation geschildert. Nebenbei haben wir bemerkt, dass wir ja sowieso ein neues Auto haben wollen, weil unseres ja schließlich beschädigt ist :-). Eine halbe Stunde später sind wir mit unserem neuen Auto, wieder ein Ford Taurus und wieder in beige (muss irgendwie billig sein, warum wohl?! :-)) zur Arbeit gefahren. Netter Service der Autovermietung.
Am Nachmittag wurde meinem verwirrten Sprachzentrum eine neue Leistungsstufe abverlangt. Nachdem mich eine Dame auf der Straße mit den Worten 'Excuse me, Sir' ansprach, wollte ich ihr natürlich helfen. Die anschließende Frage laute: '¿Dónde está la estación de tren?'. Ja äh, gute Frage. Da sowohl mein (zugegeben spärliches) Spanisch als auch meine lokalen Ortskenntnisse ausreichten um ihr diese Frage zu beantworten, erklärte ich ihr in einem Mix aus Englisch und Spanisch wo sich der Bahnhof befindet. Schon spannend so viel MultiKulti :-) Soweit meine Woche. Wird Zeit das Wochenende ist! :-)

Sonntag, 12. August 2007

Unterwegs in SoHo

Um die nervigen Tunnel auf dem Weg nach New York zu umgehen, sind wir diesen Samstag mit der Fähre übergesetzt. Dazu mussten wir zwar länger als gewöhnlich mit dem Auto nach Staten Island fahren, haben dort aber für nur 7 Dollar parken können. Weiterer Vorteil der Fährenfahrt war natürlich, dass diese direkt an der Freiheitsstatue vorbei fährt, welche sowohl von Manhattan als auch von Staten Island nur ziemlich klein zu sehen ist. Erwähnenswert ist dabei noch, dass die Fähre 24 Stunden fährt und kostenlos zur Verfügung steht :-) Warum genau das so ist, war uns nicht ganz klar.

Nach einer Fahrt von ca. 20 Minuten endet die Fahrt an der Südspitze Manhattens, von wo wir die U-Bahn in den Bezirk SoHo genommen haben. Dieser Teil Manhattens ist durch eine interessante Architektur geprägt, bestehend aus vielen guseisernen Häuserfassaden und Verzierungen. Weiterhin fallen die vielen Feuertreppen an fast jeder Fassade auf.


Neben diesen Dingen gibt es in SoHo unzählige Shoppingmöglichkeiten, welche in der Regel vielfach aufregender sind als die "normalen" Geschäfte in einer Mall. Die doch recht engen Straßen sind gut gefüllt mit Menschen und die Geschäfte machen von außen meist gar nicht den Eindruck besonders groß zu sein. Häufig sind diese allerdings 10 mal so lang wie breit. So kommt man in einer Straße an dutzenden großen Geschäften vorbei. Nach 3 bis 4 Stunden Fußmarsch hatten wir allerdings auch diesmal wieder genug und sind zurück zu Fähre. Wieder angekommen auf Staten Island, konnten wir dann noch ein paar nette Fotos von Manhattan bei Nacht machen.


Ein paar neue Fotos

Freitag, 10. August 2007

Entspannter Start ins Wochenende

Als wir heute um 14:30 unsere Arbeitsstelle verlassen haben, hatten wir schon das Gefühl dass das zuviel des Guten ist. Nunja, wir hatten recht. Für diese Erkenntnis mussten wir auch nur von unserem Parkplatz herunter fahren. Kurz bevor ich auf die Route 46 auffahren konnte, gab es ein heftigen Knall und unser Auto wurde den einen oder anderen Zentimeter nach vorne geschoben. Ein Blick in den Rückspiegel offenbarte mir warum. Ein dicker Jeep, dessen Fahrerin sich offensichtlich schon im Freitagsmittagsschlaf befand, ist uns voll ins Heck gefahren.

Vielen Dank für den netten Start ins Wochenende :-) Uns geht es gut aber unser schöner Ford Taurus sieht hinten ziemlich hässlich und verzogen aus. Die Autovermietung hat sich dafür nicht wirklich interessiert, wir sollen erstmal weiter damit fahren und nur den Unfallbericht einreichen. Na dann, lehnen wir uns eben zurück und genießen unser Wochenende :-)

Mittwoch, 8. August 2007

Ja, wir arbeiten! :-)

Zugegebener Maßen könnte durch diesen Blog der Eindruck entstehen, dass wir uns auf einem 3-monatigen Abenteuerurlaub in den USA befinden, der Von Bayer Schering Pharma finanziell getragen wird. Nun, es ist nur fast so :-) Tatsächlich fahren wir jeden Morgen ca. 20 Meilen zu Berlex, der amerikanischen Tochter des ehemaligen Schering-Unternehmens.

Da die Fusion von Bayer und Schering natürlich weltweit stattfindet, werden auch in den USA die Töchter von Bayer und Schering zusammengeführt. Im Rahmen dieses Integrationsprozesses sind Felix und ich in verschiedenen Projekten ungebracht. Ich arbeite an einem Projekt, bei dem es um die
Vereinigung der Kundendaten beider Unternehmen geht. Dies ist recht problematisch, weil bestimmte Kunden in den Systemen beider Unternehmen vorhanden sind, jedoch z.B. unterschiedlich klassifiziert sind. Mein Aufgabenfeld liegt dabei in der Erledigung diverser Projekt-Managementaufgaben wie z.B. der Erstellung eines Ressourcenplans, Zeitplans, Budgetplans, Budgetüberprüfung usw. Ziemlich interessant wie ich finde. Folgendes Bild zeigt den Ort des Geschehens:

Soweit zu diesem Thema. Vielliecht nicht ganz so aufrgend wie ein Bericht über New York City, aber der größere und eigentlich wichtigere Teil (*hust*) unseres Aufenthaltes :-)
Unsere momentane Planung für die nächsten 3 Wochenenden ist wie folgt: Shoppen in NYC und mit Fähre an der Freiheitsstatue vorbei, Washington D.C., Atlantic City. Es bleibt also spannend :-)

Ein paar Bilder vom Arbeitsplatz

Montag, 6. August 2007

Top of the Rock

Da uns die Autotour letzte Woche so viel Freude bereitet hat, haben wir das ganze diese Woche wiederholt. Die altbekannte Geschichte: gute halbe Stunde zum Holland Tunnel fahren, dort solide 45 Minuten warten und rein nach Manhattan. Nach erfolgreicher Parkplatzsuche (27$ für 10 Stunden), haben wir dann die nächste U-Bahn nach Queens genommen. Dort wollten wir zur Steinway Street, wo es unter Anderem ein kleines arabisches Viertel und die Steinway-Klavierfabrik zu sehen gibt. Zunächst scheiterte das Vorhaben an der U-Bahn, weil die Station Steinway-Street wegen Bauarbeiten nicht direkt angefahren wurde. Über Umwege haben wir es dann doch geschafft und sind die Steinway Street in Richtung Piano-Fabrik hinunter gelaufen. Allerdings wurde uns sehr schnell klar, dass der Weg bis dahin mindestens 2,5 Stunden betragen würde. Nach einer Stunde und leicht drückenden 35 Grad hatten meine beiden Kollegen irgendwie keine Lust mehr :-) Zu diesem Zeitpunkt waren wir allerdings bereits im arabischen Viertel angekommen. Leicht zu erkennen an diversen arabischen Beschriftungen der Geschäfte und an Männern mit Shisha am Straßenrand.

Von dort aus sind wir also mit dem Bus zurück zu U-Bahn und mit dieser weiter nach Manhattan zum Rockefeller Center. Dieses sollte, wie uns Arbeitskollegen berichtet haben, einen noch besseren Blick auf New York bieten als das Empire State Building. Somit sind wir für 20$/Person in die 67. Etage des Rockerfeller Centers gefahren. "Top of the Rock" wie es genannt wurde. Oben angekommen wurde uns sofort klar, dass wir unser Geld gut angelegt hatten, denn der sich bietende Ausblick auf die Stadt war mehr als beeindruckend.

Nicht ganz zufällig waren wir kurz vor Sonnenuntergang auf der Plattform und konnten wunderschöne Fotos von New York machen. Eine super beeindruckende Stadt!

Fotos von Queens und vom Top of the Rock

Freitag, 3. August 2007

XXXXXXL

Bekanntlich ist ja in den USA alles größer: Autos, Häuser, Burger, Pizzen, Bankkonten, Straßen und ganz wichtig: Klamotten. Angesichts der Temperaturen in den Büros (Differenz zur Außentemperatur beträgt ernsthaft fast bis zu 20 Grad) wollten Felix und ich uns ein paar einfache T-Shirts kaufen, weil wir nur im Hemd immer frieren :-) Klingt soweit nach einem einfachen Vorhaben. Im Footlocker in einem riesigen Einkaufszentrum (Mall) gab es ein Angebot für 5 Stück. Nette Sache. Das Problem war, dass wir daran scheiterten, unsere Größe (also S) 5 mal zu finden. Eine XXXXL (Ja genau 4 mal X, und ja in einem Sportladen! :-)) war ausreichend vorhanden, aber 5 T-Shirts in einer S zu finden, war leider nicht möglich. In einem weiteren Footlocker, in der gleichen Mall, wurden wir fündig. Es waren allerdings auch fast die Letzten. Im Appartment angekommen, mussten wir dann feststellen, dass die S ungefähr die Größe einer reichlichen M entsprach. Für unsere Zwecke in Ordnung aber dennoch ziemlich komisch. Es ist wohl wirklich alles größer in Amerika :-)

Mittwoch, 1. August 2007

American BBQ

Anfang dieser Woche waren wir (Felix, Kerstin und ich) zum Grillen bei unserem Chef Christoph geladen. Dieser kommt eigentlich aus Deutschland und ist nur im Rahmen eines 4-jährigen Programms in den USA. Teil dieses Programms war wohl auch, dass ihm sein Haus größtenteils von der Firma bezahlt wurde. Echt ein entspannter Deal. Zu dem hübschen Haus nach amerikanischer Bauweise (Holgerüst gebaut, Spannplatten darauf genagelt, Plastikverkleidung angebracht, fertig), hat er noch einen Riesengarten. Da das Haus inklusive Terrasse ca 3 Meter höher liegt als der Garten, hatte man von der Terrasse einen echt netten Blick. Nachdem wir Würstchen und Mais vom Grill gegessen hatten (Dazu mexikanisches Bier :-) echt lecker!), haben wir auf dem extra dafür angelegten 3x5 Meter Feld Boule gespielt. Danach hat Christoph noch irgendwas von Steak erzählt, was ich irrtümlicher Weise für einen Scherz hielt. Zu diesem Zeitpunkt war ich bereits leicht übersättigt, aber das echt leckere Steak (Das haben die Amis echt drauf! :-)) musste noch rein. Da die Runde auch aus Amerikanern bestand, kamen wir auch gar nicht in Verlegenheit deutsch zu reden :-) War aber trotzdem ein super entspannter Abend. So einen Chef wollten wir schon immer haben :-)

Montag, 30. Juli 2007

City-Trip Nummer 2

Auch diesen Samstag führte unserer Weg nach New York City. Damit aber ein wenig mehr Spannung in die Sache kommt, sind wir (genauer: ich) mit dem Auto gefahren. Die Autofahrt war in vielerlei Hinsicht wesentlich spannender als die Zugfahrt. Nach einer halben Stunde über die Interstate zeichnet sich am Horizont die Skyline Manhattans ab. Je näher man kommt, desto mehr der Wolkenkratzer kann man entdecken. Nach rund 40 Minuten sind wir dann am Holland Tunnel angekommen, der New Jersey mit dem Süden Manhattans verbindet. Nach 30 Minuten Wartezeit durften wir dann 6$ Maut entrichten und uns auf einer der beiden Spuren einfädeln, die in den Tunnel führen. An dieser Stelle werden nach dem amerikanischen Prinzip (plötzlich die Mittellinie weglassen und Spur verengen) 8 Spuren auf 2 zusammengeführt. Nachdem wir den Tunnel passiert hatten, fanden wir uns im New Yorker Stadtverkehr wieder. Dieser stellt eigentlich keine Probleme dar, weil die Amis sehr rücksichtsvoll jeden Autofahrer einfädeln lassen. Nach ein paar Minuten (Felix hat navigiert :-)) fanden wir uns in Chinatown wieder, wo es wirklich so eng war, dass normales Autofahren langsam schwierig wurde. An einer Ecke haben wir dann einen Parkplatz gefunden. Kostenpunkt: 25$ für die restlichen 10 Stunden bis 0 Uhr. Fanden wir ok, haben unser Auto dort hinterlassen und haben unseren Weg zu Fuß fortgesetzt. Zuerst sind wir durch Chinatown und Little Italy gelaufen. Ersteres ist das Interessantere, weil es wirklich ein sehr großes Areal ist, in dem man nur Chinesen sieht, jeder Laden mit chinesischen Zeichen beschriftet ist und es überall chinesischen Kram zu kaufen gibt.



Danach ging es weiter zur Wall Street. An dieser Stelle sei gesagt, dass es entgegen der Wettervorhersage nicht geregnet hat, sondern 33° C heiß bei solider Luftfeuchtigkeit war :-) Unser Versuch ein Bild vom Bullen vor der Börse zu machen, wurde von Dutzenden von Menschen verhindert, die diesen völlig belagerten. Da die Hinterseite des Bullens gut zugänglich war, haben wir eben dort unsere Bilder gemacht :-)

Anschließend sind wir zur Südspitze Manhattens gelaufen. Von dort kann man mit der Fähre unter Anderem nach Liberty Island fahren. Die Freiheitsstatue konnte man von der Spitze aus leider nur etwas schemenhaft sehen. Da zu diesem Zeitpunkt der Sonnenuntergang nicht mehr allzu lang entfernt war, sind wir mit der U-Bahn Time Square gefahren. Als die Dämmerung begann, wurde dieser von Minute zu Minute heller. Jeder noch so kleine Laden, hatte eine Leuchtschrift über seinem Eingang. Der entstehende Anblick war schon sehr beeindruckend. Wegen der vielen Lichter war nicht mal ein Stativ nötig um Fotos zu machen, es war einfach hell genug :-)

Abschließend wollten wir noch ein paar Bilder von der Skyline New Yorks machen, wozu wir über die Brooklyn Bridge gefahren sind. Von dort hat man wirklich einen sehr schönen Blick. Dieser lies sich allerdings von der Brücke aus nicht einfangen, weil es keinerlei Möglichkeiten gab, das Stativ für ein gutes Foto zu platzieren. Naja, vielleicht finden wir noch einen besseren Ort dafür. Zum Abschluss noch ein paar Bilder. Es hat sich auf jeden Fall mal wieder gelohnt und das Auto ist auch noch ganz :-)

Noch mehr neue Fotos

Samstag, 28. Juli 2007

Eine ganz normale Bar

Nach unserer schweren Abeitswoche musste am Freitagabend ein wenig Entspannung her :-) Mein Vorschlag diesbezüglich war die ca 200 Meter entfernt liegende Shisha-Bar (Eine von Zwei Shisha-Bars in ganz New Jersey). Nach Annahme des Vorschlags, begaben wir uns also zu Fuß! :-) in besagte Bar. Dort präsentierte gerade ein durchaus sehr begabter junger Künstler sein Programm, bestehend aus Gesang und Klavieruntermalung. Alles in Allem also ein sehr nettes Ambiente. Interessant dabei war, dass das Rauchen (wie in allen öffentlich zugänglichen Gebäuden der USA) verboten war. Auch Alkohol stand nicht auf der Karte, was vermutlich damit zusammenhängt, dass Bars in denen Alkohol ausgeschenkt wird, nur für über 21-Jährige zugänglich sind. Diese war bereits ab 19 Jahren zugänglich.
Nach einer entspannten Stunde mit netter Musik, Kaffee und einer Shisha beendete der Künstler sein Programm und der nächste "Act" begann mit dem Aufbau. Es sah nach einer mexikanisch-amerikanischen Highschool-Band aus, dessen Besetzung sich im Alter zwischen 16 und 18 Jahren befand. Ich glaube, dass wir nicht die Einzigen in der Bar waren, die sich gewundert haben, als diese lustig anzusehende Band ihr Programm begann, welches offensichtlich aus einer Mischung aus Metal und Punk bestand. Und das auch noch auf dem Niveau der Bands, die in der Hellersdorfer Kino-Kiste auftreten. Mit andern Worten (für Nicht-Insider :-)) also übermäßig schlecht. Highlight des Auftritts war der etwa 16-jährige Mexikaner (1,60m groß, mit Brille und aufgeknöpftem Hemd), der mit zusammengekniffenem Gesicht mit seinem Bass in der Hand wild umher gehüpft ist. Man war das eine Freak-Show! :-) Wer auch immer für die abendliche Bühnenauftritte veranwortlich ist, er sollte auf die richtige Mischung achten. Für mich persönlich war die Mischung genial, denn ich hatte meinen Spaß :-) Am Ende weiß ich zwar nicht, wie ich den Abend zusammenfassen soll, aber ich denke irgendwas zwischen nett und total abgefahren. Für viele andere Gäste war die Entspannung auf jeden Fall dahin. :-)

Freitag, 27. Juli 2007

Wir fahren ins Wochenende

Unsere erste (komplette) Woche geht zu Ende. Die Projekte an denen wir arbeiten, sind zwar sehr interessant, laufen jedoch etwas langsam an. Man kann also sagen, dass wir uns nicht übernommen haben, was die Arbeit betrifft :-)
Womit wir allerdings jeden Tag erneut Spaß haben, sind unsere Autofahrten. Gestern sind wir ins 2,6 Meilen entfernt gelegene Bayer-Hauptquartier gefahren, um uns Werksausweise machen zu lassen. Laut Google ist man in 4 Minuten da. Nun gut, wir haben es in 60 Minuten geschafft. Welche Straße wo verläuft, ist hier oftmals erst auf der Gabelung ausgezeichnet. Da man zu dem Zeitpunkt, an dem man das Schild liest, sich aber bereits auf einer Seite der Gabelung befindet, geht das richtige Einordnen regelmäßig schief. Ansonsten kann ich nur die abosluten Highlights kurz zusammenfassen:
  • Rechts abbiegen ist auch bei Rot erlaubt.
  • Man darf auf Interstates (4 bis 6 spurige Autobahnen) sowohl links, als auch rechts überholen.
  • Durchgezogene Linien darf man überfahren, anstattdessen gibt es hier Doppellinien.
  • Man darf in New Jersey bis 1,0 Promille fahren (Wenn man es also einmal geschafft hat, Alkohol zu erwerben, womit die Amis echt penibel sind, darf man dann aber auch :-))
  • Links abbiegen ist auf Highways (vergleichbar mit Landstraßen, allerdings mit Mittelstreifen) fast nie möglich. Anstattdessen biegt man rechts ab und macht dann einen U-Turn.
Durch letztere enstehen diese optisch beeindruckenden Straßenkonstruktionen, die auf der Karte nur noch wie ein wilder Kringel aussehen :-) Keine Ahnung wie viele Meilen wir schon umsonst gefahren sind, aber es hat uns schon viel Zeit gekostet. Mit dem richtigen Humor hat man sogar Spaß bei der Sache. Und weil es so schön ist, fahren wir morgen mit dem Auto nach New York City :-) Ich bin mal wieder sehr gespannt! :-)

Mittwoch, 25. Juli 2007

Unser Appartment und Umgebung

Ich habe zwar noch nicht viele Bilder von Morristown gemacht (die Stadt in der wir wohnen :-)), habe aber jetzt mal ein paar Bilder von unserem Appartment und der Umgebung hochgeladen. Weitere Aufnahmen folgen später.

Wohnung und Umgebung

Dienstag, 24. Juli 2007

Tüte gefällig?

Den Amerikanern wird ja häufig ein gewisser Hang zur Verschwendung nachgesagt. Wie ich finde, ist das ein echt interessantes Thema. Bei unserem ersten Einkauf haben Felix und ich nachgedacht, was wir wohl so alles benötigen werden. In diesen Gedanken kamen unter Anderem auch Müllltüten vor. Warum wir keine gekauft haben, weiß ich nicht mehr. Jedenfalls wurde uns direkt an der Kasse klar, warum das definitiv die richtige Entscheidung war. Kauft man in einem Laden 12 Artikel, verlässt man den Laden auch mindestens mit der selben Anzahl an Tüten. Selbst gut tragbare Gegenstände wie Milch, welche hier in Plastikbehältern mit praktichem Henkel erhältich sind, werden in Tüten verpackt. Und weil eine Tüte unter dem Gewicht wahrscheinlich reißen würde (Milch wird in Gallonen, was fast 4 Liter sind, verkauft), nimmt man eben 2 :-) Oh man, wie sinnvoll! Anderes Thema sind Verpackungen. Bei uns hier im Büro gibt es natürlich eine Kaffeeküche. Und da zu einem Kaffee diverse Extras wie z.B. Kaffeesahne, Zucker, Süßstoff usw. nicht fehlen dürfen, stellt man diese logischer Weise in möglichst kleinen Packungen zur Verfügung. Im Kühlschrank steht somit ein Karton (von wirklch respektabler Größe) mit hunderten kleinen Kaffeesahnebechern mit 5g das Stück. Selbiges gilt für Zucker und Süßstoff. Manchmal läuft man durch dieses Land und bekommt ein Klischee nach dem nächsten bestätigt, was zu meiner ganz persönlichen Belustigung echt massiv beiträgt :-)

By the way, ich werde mal Bilder von unserer Behausung nachreichen. Steht ja noch aus, weil ich am Anfang kein schnelleres Internet hatte. Coming soon ... :-)

Montag, 23. Juli 2007

Strandtour

Obwohl wir bis jetzt leider über keine lokalen Geheimtipps zum Thema Strand verfügen, wollten wir heute unbedingt mal die Küste beschauen. Da wir keine andere Möglichkeit hatten, haben wir die Landkarte zur Hand genommem, auf die nächste Stelle getippt auf der Strand zu vermuten war und sind losgefahren. Die übliche amerikanische Beschilderung hat natürlich dafür gesorgt, dass die geplante Fahrtzeit von einer Stunde auf mehr als das Doppelte ausgedehnt wurde. Während der Fahrt bei unserem Mittagsstop im "Subway" wurden uns auch direkt ein Cookie pro Person geschenkt. Warum konnten wir nicht ganz nachvollziehen, hatte wohl aber etwas damit zu tun, dass wir aus Europa kommen und zu Fremden muss man wohl nett sein :-) Immer gerne, war lecker! Nach soliden 2 Stunden haben wir dann den ersten Strand gefunden. Es war zwar keiner von den Amerikanern angekündigten weißen, langen und breiten Sandstränden, aber trotzdem sehr nett. Die Kombination aus 85°F im Schatten und Strand lässt sich schon ganz gut ertragen :-) Naja, morgen früh führt unserer Weg zu Arbeit...

Der erste besuchte Strand

Sonntag, 22. Juli 2007

Erster Besuch in Manhattan

Heute stand der erste Besuch von New York City auf dem Plan. Um uns den enormen Stress der Autofahrt zu ersparen, haben wir den Zug genommen, welcher uns natürlich gut gekühlt in 70 Minuten zur Pennsylvania Station in Manhattan fuhr. Dort ausgestiegen steht man mitten in dieser gigantischen Stadt, wie man sie aus dem Film kennt. Hohe Häuser, viele Menschen und Autos und ein mehr als imposanter Anblick. Von unserem Ankunftsbahnhof aus sind wir fast ohne Pause 6 Stunden durch Manhattan gelaufen. Richtung Norden über die 5th Avenue zum Central Park, über den Broadway zurück. Ich spare mir an dieser Stelle verbale Ausführungen und lasse Bilder sprechen. Schließlich habe ich am heutigen Morgen geschafft mein Internet einzurichten und habe jetzt die Möglichkeit Bilder hochzuladen. In den Stunden in Manhatten haben wir geschätze 12 Kilometer zurückgelegt und haben trotzdem nicht mal auch nur ein Fünftel von Manhattan gesehen. Ich hätte nicht gedacht, dass eine Stadt derart groß sein kann. Weitere Besuche sind geplant und folgen sicher bald!

Fotos aus Manhattan

Freitag, 20. Juli 2007

Frittiert bitte!

Heute Mittag wurde zum gemeinsamen Essen in ein Restaurant mit dem Namen "Cheese Cake Factory" geladen. Dort wurde ich mit den verschiedensten kulinarischen Dingen dieser Welt konfrontiert. Einzige Gemeinsamkeit: Alles war irgendwie fettig oder frittiert. Das Haenchenfleisch in meinem Sandwich hatte ungefaehr die Groesse eines Handballs :-) Den riesigen Stapel Pommes habe ich, nachdem ich eben erwaehntes Sandwich gegessen hatte, einfach ignoriert. Welcome to the USA wuerd ich sagen.
Wie man merkt habe ich jetzt endlich einen Computer an meinem Arbeitsplatz, so ganz ohne oe, ae und so :-)

"We totally screwed up!"

Nach unserer ersten eigenen (und sehr aufregenden) Autofahrt zu unserer Arbeit bekamen wir direkt die Information, dass unsere Computer wahrscheinlich eher Montag als heute ankommen werden. In weiser Voraussicht habe ich meinen Laptop mitgenommen und auch direkt ein offenes WLAN mit dem Namen "StayOnline" gefunden. Danke für das nette Angebot würde ich sagen. Habe es gerne angenommen! :-) Mittlerweile sieht es so aus, als könnte die benötigte Computertechnik doch noch heute eintreffen. Wäre ja ein echter Fortschritt.
Übrigens haben wir jetzt Internet in unserem Appartment. Einziger Nachteil: Nicht mit meinem Computer. Warum genau wissen wir noch nicht, aber wenigstens können wir über Felix' Rechner nach Deutschland skypen. Bis wir endlich arbeiten können, planen wir schonmal unser Wochenende. Morgen fahren wir auf jeden Fall nach New York City. Ich bin gespannt...

Donnerstag, 19. Juli 2007

Der erste Tag

Unser erster (Arbeits)Tag war nicht sehr von großen Inhalten bestimmt. Nachdem uns David (Danke an dieser Stelle!) auf Arbeit gefahren hat, wurden wir dort Allen vorgstellt und haben den Vormittag damit verbracht, um auf unsere Computer zu warten. Gegen Mittag war dann klar, dass das heute nichts mehr wird. Somit hat uns David gegen 13:30 wieder nach Hause gefahren. Nach zahlreichen Anrufen bei der Autovermietungsgesellschaft wurde uns mittgeteilt, dass unser Mietauto auf dem Parkplatz hinter unserem Appartmenthaus steht. Natürlich mit offener Fahrertür und dem Schlüssel im Innenraum. Sehr interessant... Danach waren wir direkt einkaufen und beten ab jetzt, dass der Euro-Dollar-Kurs stabil bleibt. Irgendwie ist in diesem Land alles teuer. Obst und Gemüse sind 2 bis 4 mal so teuer und auch so Dinge wie Wurst kosten mal locker das Doppelte. Nur z.B. Häagen Dasz kostet die Hälfte und ist auch in 1000ml-Bechern und zahlreichen Sorten erhältlich. Ich sollte mein Lebensstil umstellen, nun ja :-)
Das Internet lässt übrigens noch auf sich warten, netten Gruß an den Nachbarn an dieser Stelle :-)

Wir sind da!

Wir haben es geschafft, wir sind da. Hat aber auch echt ewig gedauert. Nach 9 etwas unspannenden Stunden im Flieger haben wir natürlich noch eine gute Stunde gebraucht, bis wir nach der Passkontrolle unsere Koffer abholen durften (Was dann wiederum schnell ging, weil genug Zeit vergangen war). Nach einer weiteren guten halben Stunde haben wir dann auch schon unseren Abholservice gefunden, der uns zu unserem Appartment bringen sollte. Der Weg dorthin hat wegen der ungünstigen Lage und des enormen Verkehrs satte 3 Stunden gedauert. Der Fahrer meinte, dass bei normalen Verkehrsverhältnisse der Weg von Manhattan nach New Jersey nur 35 Minuten dauert. Nun ja ... dafür war die kleine City-Tour durch New York echt beeindruckend und zwar nicht nur in visueller Hinsicht :-) Habe auf jeden Fall gelernt, dass man als Autofahrer auch schon einmal hupend auf Fußgänger zufährt, weil diese, nur wegen einer roten Ampel, nicht unbedingt stehen bleiben. Sehr aufregend!
Nachdem wir nach der Ankunft am Appartment auch die Schlüssel für dieses gefunden haben, fanden wir ein ca. gefühlte 12°C kaltes Appartment mit laufendem! Fernseher vor :-) Sehr nett, sehr groß, mit 2 Bädern, 2 Schlafzimmern und einem Wohnzimmer. Wo unser Auto ist und wie wir morgen zu Arbeit kommen sollen, ist uns noch unklar. Im Internet bin ich gerade über ein ungesichertes Netzwerk von einem Nachbarn. Hoffentlich lässt der, ganz im amerikanischen Stil, auch sein Hotspot an... Wir sind schwer gespannt auf Morgen!

Dienstag, 17. Juli 2007

Es geht los!

Morgen um 12 geht mein Flieger nach New York. Die Koffer sind halbwegs gepackt :-) und ich bin gespannt, was mich erwartet.

Sonntag, 1. Juli 2007

Bald gehts los ...

Am 18.07.07 gehts ab nach New York City. 3 Monate werde ich dort bei Bayer Health Care O&I Pharma US arbeiten. Mein Appartment in New Jersey dürfte nicht viel länger als 30-45 Minuten von von NYC entfernt liegen.
Aber bis dahin stehen noch ein paar Klausuren an, ... denen ich mich jetzt widmen werde :-)