Nach 2 Tagen voller Experimente mit zahlreichen Tools habe ich es heute geschafft, meinen Master Boot Record wiederherzustellen (Danke lieber Thomas für den Link!). Mit anderen Worten: Der Computer läuft wieder, alles ist noch da und ich habe 35GB mehr Platz. Damit reiche ich an dieser Stelle ein paar Bilder aus Atlantic City nach. In den Casinos war das Fotografieren natürlich verboten. Dementsprechend schlecht sind die Bilder, die ich schnell und heimlich gemacht habe :-)
Bilder aus Atlantic City
Dienstag, 28. August 2007
Montag, 27. August 2007
Atlantic City - Yeah I got Queens!
Am Samstag ging es in die große und bekannte Casino- und Gamblingstadt Atlantic City. Vorweg sei gesagt, Bilder reiche ich nach. Ich habe gestern Abend an meinen Festplattenpartitionen gespielt, weil meine Windowspartition wegen der vielen Bilder langsam Platzprobleme hatte. Ergebnis der Aktion ist, dass ich meinen Rechner nicht mehr starten kann und eine Windows-CD benötige, die ich nicht habe. Ist aber in Arbeit. Im größten Notfall sind alle Bilder auf DVD gesichert :-) Zurück zum Thema...
Nach 3 Stunden Autofahrt in Richtung Süden, erreichten wir Atlantic City. Im nächsten Hotel haben wir für entspannte 15$ den restlichen Tag parken können. Wir waren ja diesbezüglich einiges gewohnt. Atlantic City liegt, wie der Name bereits vermuten lässt, direkt am Atlantik. Hauptanziehungspunkt ist der direkt am Strand gelegene Boardwalk. Dieser ist im Endeffekt eine meilenlange Strandpromenade mit unzähligen Shops und Casinos. Natürlich mussten wir letzeres auch mal ausprobieren :-) Wenn man die großen Casinos betritt, erblickt man in der Regel mehrere hundert Spielautomaten, aufgestellt in Dutzenden von Reihen. Hier kann man sogar mit Beträgen von 1 Cent spielen. Mein Interesse galt natürlich eher dem Pokerspiel, für das aber, weil wir nicht über Nacht bleiben wollten, nicht ausreichend Zeit gewesen wäre. Allerdings haben wir eine ganz interessante Alternative entdeckt. Es gibt Tische, wo man Texas Holdem gegen den Dealer spielt. Spielprinzip ist wie gehabt, man zahlt Ante von 10$ und bekommt 2 Karten. Wenn man die nächsten 3 Karten sehen will, muss man nochmal 20$ zahlen. Auf die 4. und 5. Karte kann man 10$ setzen, wenn man möchte. Der Dealer muss mit seiner Hand im Spiel bleiben und solange die eigene Hand besser ist, als die Hand des Dealers bekommt man alles was man gesetzt hat verdoppelt. Besonderheit war, dass es ein Bonusfeld gab, auf das man einen beliebigen Betrag setzen konnte. Abhängig von den eigenen 2 Karten, bekommt man einen Bonus. Hat man zum Beispiel 2 Asse, würde der Betrag auf dem Bonusfeld verdreißigfacht, auch wenn man die Hand eigentlich verliert. Gut soweit :-) Felix und ich also mit 100$ in Chips an den Tisch. Nach einer halben Stunde und plus minus null bekomme ich eine Dame mit der ersten Karte. 2. Karte: Dame. Yeahh, ich hatte 5$ auf dem Bonusfeld, Faktor bei 2 Damen war 10 :-) Auf dem Tisch liegen am Ende 6 10 10 3 und ein Bube. in der Hoffnung dass der Dealer keine Zehn hat, habe ich nochmal maximal gesetzt. Dealer Zeigt 4 und 7, gar nichts. Er zahlt meinen Gewinn und ich nehme meine 160$ in Chips und lass mir wieder richtige Dollar geben. Nen bissel Zocken muss ja auch mal sein :-)
Nach 3 Stunden Autofahrt in Richtung Süden, erreichten wir Atlantic City. Im nächsten Hotel haben wir für entspannte 15$ den restlichen Tag parken können. Wir waren ja diesbezüglich einiges gewohnt. Atlantic City liegt, wie der Name bereits vermuten lässt, direkt am Atlantik. Hauptanziehungspunkt ist der direkt am Strand gelegene Boardwalk. Dieser ist im Endeffekt eine meilenlange Strandpromenade mit unzähligen Shops und Casinos. Natürlich mussten wir letzeres auch mal ausprobieren :-) Wenn man die großen Casinos betritt, erblickt man in der Regel mehrere hundert Spielautomaten, aufgestellt in Dutzenden von Reihen. Hier kann man sogar mit Beträgen von 1 Cent spielen. Mein Interesse galt natürlich eher dem Pokerspiel, für das aber, weil wir nicht über Nacht bleiben wollten, nicht ausreichend Zeit gewesen wäre. Allerdings haben wir eine ganz interessante Alternative entdeckt. Es gibt Tische, wo man Texas Holdem gegen den Dealer spielt. Spielprinzip ist wie gehabt, man zahlt Ante von 10$ und bekommt 2 Karten. Wenn man die nächsten 3 Karten sehen will, muss man nochmal 20$ zahlen. Auf die 4. und 5. Karte kann man 10$ setzen, wenn man möchte. Der Dealer muss mit seiner Hand im Spiel bleiben und solange die eigene Hand besser ist, als die Hand des Dealers bekommt man alles was man gesetzt hat verdoppelt. Besonderheit war, dass es ein Bonusfeld gab, auf das man einen beliebigen Betrag setzen konnte. Abhängig von den eigenen 2 Karten, bekommt man einen Bonus. Hat man zum Beispiel 2 Asse, würde der Betrag auf dem Bonusfeld verdreißigfacht, auch wenn man die Hand eigentlich verliert. Gut soweit :-) Felix und ich also mit 100$ in Chips an den Tisch. Nach einer halben Stunde und plus minus null bekomme ich eine Dame mit der ersten Karte. 2. Karte: Dame. Yeahh, ich hatte 5$ auf dem Bonusfeld, Faktor bei 2 Damen war 10 :-) Auf dem Tisch liegen am Ende 6 10 10 3 und ein Bube. in der Hoffnung dass der Dealer keine Zehn hat, habe ich nochmal maximal gesetzt. Dealer Zeigt 4 und 7, gar nichts. Er zahlt meinen Gewinn und ich nehme meine 160$ in Chips und lass mir wieder richtige Dollar geben. Nen bissel Zocken muss ja auch mal sein :-)
Donnerstag, 23. August 2007
Studieren... wie wäre es mit Yale?!
Man hört ja hin und wieder von den tollen Unis der Ivy League in den USA. So konnten wir es uns nicht entgehen lassen, eine dieser Universitäten zu besuchen. Die Wahl viel auf die Yale University in New Haven im Bundesstaat Connecticut. Nach guten 2 Stunden Autofahrt erreichten wir die Stadt New Haven. Nach weiteren 5 Minuten befindet man sich sofort im Herz von Yale. Das Gebiet der Universität erstreckt sich über mehrere Straßen im Zentrum von New Haven. Es ist ein echt großes, dennoch zusammenhängendes und vor allen Dingen schönes Areal. Auch wenn es einen Yale-Transit-Bus gibt, kann man alles zu Fuß innerhalb von ein paar Minuten erreichen. Dass die BA in Berlin nicht viel zu bieten hat, wenn es um die Optik der Gebäude oder gar um einen Campus geht, war mir schon bewusst. Aber Yale wirkt mehr wie eine historische Stadt, geprägt durch dutzende Gebäude mit einem superschönen neogotischen (Ja, das habe ich gelesen, nicht selbst erkannt :-)) Baustil. Die Bibliothek erinnert im Inneren mehr an eine Kirche als einen Ort, an dem man Bücher entleiht.
Falls ihr also 33.000$ pro Jahr übrig habt, kommt nach Yale! Soll wohl auch einen ganz guten Ruf haben :-)
Bilder aus Yale
Falls ihr also 33.000$ pro Jahr übrig habt, kommt nach Yale! Soll wohl auch einen ganz guten Ruf haben :-)
Bilder aus Yale
Montag, 20. August 2007
Washington D.C.
Es gibt Dinge, die man hier einfach sehen muss und Washington gehört ganz klar dazu. So haben wir uns zu einer kleinen Reisegruppe von 8 Leuten zusammengeschlossen und sind mit 2 Autos nach Washington D.C. gefahren. Laut Google liegt dies nur 4 bis 4,5 Stunden entfernt. Es hat uns natürlich nicht überrascht, dass es wegen des Verkehrs solide 5,5 Stunden dauerte, bis wir in unserem Hotel ankamen (http://www.hotelwashington.com/ :-)). Da Washington eine der Städte mit der höchsten Mordrate und Kriminalität ist, waren wir gezwungen unsere Übernachtungsgelegenheit im Zentrum der Stadt zu suchen. Dieses wird zwar als sicher eingestuft wird, bringt aber auch ganz nette Preise für eine simple Übernachtung mit sich. Im Hotel angekommen, haben wir unsere Sachen aufs Zimmer gebracht, unser Auto im Hotelparkhaus geparkt (für nur 29$ den Tag, wie wir später erfuhren) und sind zu Fuß auf Erkundungstur gegangen. Das interessante Areal in Washington mit weißem Haus, Capitol, Museen und diversen Memorials erstreckt sich zwar über eine recht große Fläche, in der man mehrere Stunden laufen kann, wir hielten es aber trotzdem für sinnvoll zu Fuß zu gehen (Nicht zuletzt, weil wir vom Auto genug hatten). So sind wir am weißen Haus vorbei zum Memorial des 2. Weltkrieges gelaufen. Es ist sehr interessant wie die Amis mit dem Thema Krieg umgehen. Bei besagtem Memorial steht in dicken Lettern "Sieg auf dem Land, Sieg in der Luft, Sieg zur See". Aber dass die Mentalität in den USA etwas anders ist, wenn es um Krieg geht, dürfte ja Niemandem neu sein :-) Über eine beträchtliche Strecke sind wir dann zum Capitol gelaufen, welches man schon vom Memorial des 2. Weltkrieges sehen konnte. Somit hatten wir nicht erwartet, dass es locker 45 Minuten dauerte, bis wir dort waren. Nach ein paar Bildern sind wir nochmal komplett in die andere Richtung zum Lincoln Memorial gelaufen. Danach war es auch weit nach 22 Uhr und wir sind zurück zum Hotel. Da wir 6 Leute in einem Zimmer für 4 Leute waren, hatten wir natürlich ein Platzproblem. Da die angekündigten Doppelbetten aber auch höchstens 130 cm breit waren und damit bei 2 Personen pro Bett kein guter Schlaf garantiert war, habe ich einer der 2 begehrten Plätze auf dem Fußboden ergattert :-) Am nächsten Morgen (ganz ohne Verspannungen :-)) sind wir zum großen Arlington-Friedhof in Washington aufgebrochen. Dieser ziemlich beeindruckende Ort war von tausenden (wahrscheinlich eher zehntausenden) weißen Grabsteinen von Gefallenen und Veteranen der Kriege geprägt. Nach einem Rundgang auf dem Friedhof stand eigentlich nur noch das Pentagon aus, was wir unbedingt sehen wollten. So haben wir uns von unserem Navigationssystem auf den Besucherparkplatz des Pentagons führen lassen. Dort angekommen, mussten wir feststellen, dass dieses Gebäude so hässlich ist, dass ich nichtmal ein Foto machen wollte :-) So haben wir uns alternativ dafür entschlossen ein Gruppenfoto auf dem Parkplatz zu machen (ohne Pentagon im Hintergrund).
Als wir aufbrechen wollten, fuhr plötzlich ein Polizeiwagen auf den Parkplatz und versperrte uns den Weg. Der Officer reagierte irgendwie auf meine Fragen nicht und war mit seinem Funkgerät beschäftigt. Als ich kurz überlegte, was wir in den letzten 30 Minuten falsch gemacht haben, fiel mir nur das Gruppenfoto ein, obwohl es keinerlei Hinweise auf ein Verbot gab. 5 Minuten später waren dann auf dem Parkplatz, der vor unserer Ankunft komplett leer war, neben unseren beiden Autos ganze 4 Polizeiautos. Irgendwann kam ein Officer zu mir und wollte etwas von einer Kamera wissen, was meine vorherige Vermutung bestätigte. Ich erklärte ihm (immernoch im Auto sitzend), dass ich dazu an den Kofferraum müsste. Daraufhin habe ich ihm dann meine Bilder auf der Kamera gezeigt. Auf die Frage ob ich sie löschen soll, verneinte er. Auf jeden Fall haben wir dann eine offizielle Verwarnung wegen "Photo Vialotion" erhalten. Schon klar, keine Schilder, die Fotos waren in Ordnung, aber 4 Polizeiwagen holen, 30 Minuten erörtern und dann eine kostenlose! aber schriftliche Verwarnung ausstellen. Ein Officer meinte dann zu mir, dass das jeden Tag 30 mal passiert. Wäre doch ein Argument für Schilder und weniger Aufwand wie ich finde. Naja. Nach dieser ziemlich lächerlichen Aktion haben wir uns den auf den Heimweg gemacht, den wir nach 6,5 Stunden erfolgreich abschließen konnten. Endlich mal ein bisschen Aufregung :-)
Bilder aus Washington D.C.
Als wir aufbrechen wollten, fuhr plötzlich ein Polizeiwagen auf den Parkplatz und versperrte uns den Weg. Der Officer reagierte irgendwie auf meine Fragen nicht und war mit seinem Funkgerät beschäftigt. Als ich kurz überlegte, was wir in den letzten 30 Minuten falsch gemacht haben, fiel mir nur das Gruppenfoto ein, obwohl es keinerlei Hinweise auf ein Verbot gab. 5 Minuten später waren dann auf dem Parkplatz, der vor unserer Ankunft komplett leer war, neben unseren beiden Autos ganze 4 Polizeiautos. Irgendwann kam ein Officer zu mir und wollte etwas von einer Kamera wissen, was meine vorherige Vermutung bestätigte. Ich erklärte ihm (immernoch im Auto sitzend), dass ich dazu an den Kofferraum müsste. Daraufhin habe ich ihm dann meine Bilder auf der Kamera gezeigt. Auf die Frage ob ich sie löschen soll, verneinte er. Auf jeden Fall haben wir dann eine offizielle Verwarnung wegen "Photo Vialotion" erhalten. Schon klar, keine Schilder, die Fotos waren in Ordnung, aber 4 Polizeiwagen holen, 30 Minuten erörtern und dann eine kostenlose! aber schriftliche Verwarnung ausstellen. Ein Officer meinte dann zu mir, dass das jeden Tag 30 mal passiert. Wäre doch ein Argument für Schilder und weniger Aufwand wie ich finde. Naja. Nach dieser ziemlich lächerlichen Aktion haben wir uns den auf den Heimweg gemacht, den wir nach 6,5 Stunden erfolgreich abschließen konnten. Endlich mal ein bisschen Aufregung :-)
Bilder aus Washington D.C.
Donnerstag, 16. August 2007
Eine Reise zum JFK, ein neues Auto und wo ist eigentlich der Bahnhof?
Habe seit dem Wochenende nichts mehr von mir hören lassen. Dabei ist eigentlich, für eine Arbeitswoche, gar nicht so wenig passiert. Am Dienstag haben Felix und ich die Weltreise zum Flughafen JFK angetreten. Grund dafür war die Ankunft seiner Freundin (Marion). Nach nur 1h 40m, was tatsächlich eine Rekordzeit ist, sind wir dort angekommen und konnten nach einiger Wartezeit Marion begrüßen. Der Rückweg hat uns, wegen des sparsamen Verkehrs, auch nur gute 2 Stunden gekostet. Christoph (Unser Chef) hat uns berichtet, dass er wohl einmal solide 4 Stunden gebraucht hat. Naja, man muss eben einmal quer durch New York, was nunmal nicht gerade eine kleine Stadt ist :-)
Als wir am nächsten Tag zur Arbeit fahren wollten, mussten wir feststellen, dass ich am Abend vergessen hatte, das Licht unseres Autos auszuschalten. (Ich hab bisher immer daran gedacht aber die Gewohnheit, dass unserer Saab zu Hause das Licht automatisch abstellt, kam wohl durch :-)) Logisches Resultat meiner Vergesslichkeit war eine leere Autobatterie. Also haben wir bei der Autovermietung angerufen und unsere Situation geschildert. Nebenbei haben wir bemerkt, dass wir ja sowieso ein neues Auto haben wollen, weil unseres ja schließlich beschädigt ist :-). Eine halbe Stunde später sind wir mit unserem neuen Auto, wieder ein Ford Taurus und wieder in beige (muss irgendwie billig sein, warum wohl?! :-)) zur Arbeit gefahren. Netter Service der Autovermietung.
Am Nachmittag wurde meinem verwirrten Sprachzentrum eine neue Leistungsstufe abverlangt. Nachdem mich eine Dame auf der Straße mit den Worten 'Excuse me, Sir' ansprach, wollte ich ihr natürlich helfen. Die anschließende Frage laute: '¿Dónde está la estación de tren?'. Ja äh, gute Frage. Da sowohl mein (zugegeben spärliches) Spanisch als auch meine lokalen Ortskenntnisse ausreichten um ihr diese Frage zu beantworten, erklärte ich ihr in einem Mix aus Englisch und Spanisch wo sich der Bahnhof befindet. Schon spannend so viel MultiKulti :-) Soweit meine Woche. Wird Zeit das Wochenende ist! :-)
Als wir am nächsten Tag zur Arbeit fahren wollten, mussten wir feststellen, dass ich am Abend vergessen hatte, das Licht unseres Autos auszuschalten. (Ich hab bisher immer daran gedacht aber die Gewohnheit, dass unserer Saab zu Hause das Licht automatisch abstellt, kam wohl durch :-)) Logisches Resultat meiner Vergesslichkeit war eine leere Autobatterie. Also haben wir bei der Autovermietung angerufen und unsere Situation geschildert. Nebenbei haben wir bemerkt, dass wir ja sowieso ein neues Auto haben wollen, weil unseres ja schließlich beschädigt ist :-). Eine halbe Stunde später sind wir mit unserem neuen Auto, wieder ein Ford Taurus und wieder in beige (muss irgendwie billig sein, warum wohl?! :-)) zur Arbeit gefahren. Netter Service der Autovermietung.
Am Nachmittag wurde meinem verwirrten Sprachzentrum eine neue Leistungsstufe abverlangt. Nachdem mich eine Dame auf der Straße mit den Worten 'Excuse me, Sir' ansprach, wollte ich ihr natürlich helfen. Die anschließende Frage laute: '¿Dónde está la estación de tren?'. Ja äh, gute Frage. Da sowohl mein (zugegeben spärliches) Spanisch als auch meine lokalen Ortskenntnisse ausreichten um ihr diese Frage zu beantworten, erklärte ich ihr in einem Mix aus Englisch und Spanisch wo sich der Bahnhof befindet. Schon spannend so viel MultiKulti :-) Soweit meine Woche. Wird Zeit das Wochenende ist! :-)
Sonntag, 12. August 2007
Unterwegs in SoHo
Um die nervigen Tunnel auf dem Weg nach New York zu umgehen, sind wir diesen Samstag mit der Fähre übergesetzt. Dazu mussten wir zwar länger als gewöhnlich mit dem Auto nach Staten Island fahren, haben dort aber für nur 7 Dollar parken können. Weiterer Vorteil der Fährenfahrt war natürlich, dass diese direkt an der Freiheitsstatue vorbei fährt, welche sowohl von Manhattan als auch von Staten Island nur ziemlich klein zu sehen ist. Erwähnenswert ist dabei noch, dass die Fähre 24 Stunden fährt und kostenlos zur Verfügung steht :-) Warum genau das so ist, war uns nicht ganz klar. Nach einer Fahrt von ca. 20 Minuten endet die Fahrt an der Südspitze Manhattens, von wo wir die U-Bahn in den Bezirk SoHo genommen haben. Dieser Teil Manhattens ist durch eine interessante Architektur geprägt, bestehend aus vielen guseisernen Häuserfassaden und Verzierungen. Weiterhin fallen die vielen Feuertreppen an fast jeder Fassade auf.
Neben diesen Dingen gibt es in SoHo unzählige Shoppingmöglichkeiten, welche in der Regel vielfach aufregender sind als die "normalen" Geschäfte in einer Mall. Die doch recht engen Straßen sind gut gefüllt mit Menschen und die Geschäfte machen von außen meist gar nicht den Eindruck besonders groß zu sein. Häufig sind diese allerdings 10 mal so lang wie breit. So kommt man in einer Straße an dutzenden großen Geschäften vorbei. Nach 3 bis 4 Stunden Fußmarsch hatten wir allerdings auch diesmal wieder genug und sind zurück zu Fähre. Wieder angekommen auf Staten Island, konnten wir dann noch ein paar nette Fotos von Manhattan bei Nacht machen.
Ein paar neue Fotos
Neben diesen Dingen gibt es in SoHo unzählige Shoppingmöglichkeiten, welche in der Regel vielfach aufregender sind als die "normalen" Geschäfte in einer Mall. Die doch recht engen Straßen sind gut gefüllt mit Menschen und die Geschäfte machen von außen meist gar nicht den Eindruck besonders groß zu sein. Häufig sind diese allerdings 10 mal so lang wie breit. So kommt man in einer Straße an dutzenden großen Geschäften vorbei. Nach 3 bis 4 Stunden Fußmarsch hatten wir allerdings auch diesmal wieder genug und sind zurück zu Fähre. Wieder angekommen auf Staten Island, konnten wir dann noch ein paar nette Fotos von Manhattan bei Nacht machen.
Ein paar neue Fotos
Freitag, 10. August 2007
Entspannter Start ins Wochenende
Als wir heute um 14:30 unsere Arbeitsstelle verlassen haben, hatten wir schon das Gefühl dass das zuviel des Guten ist. Nunja, wir hatten recht. Für diese Erkenntnis mussten wir auch nur von unserem Parkplatz herunter fahren. Kurz bevor ich auf die Route 46 auffahren konnte, gab es ein heftigen Knall und unser Auto wurde den einen oder anderen Zentimeter nach vorne geschoben. Ein Blick in den Rückspiegel offenbarte mir warum. Ein dicker Jeep, dessen Fahrerin sich offensichtlich schon im Freitagsmittagsschlaf befand, ist uns voll ins Heck gefahren. Vielen Dank für den netten Start ins Wochenende :-) Uns geht es gut aber unser schöner Ford Taurus sieht hinten ziemlich hässlich und verzogen aus. Die Autovermietung hat sich dafür nicht wirklich interessiert, wir sollen erstmal weiter damit fahren und nur den Unfallbericht einreichen. Na dann, lehnen wir uns eben zurück und genießen unser Wochenende :-)
Mittwoch, 8. August 2007
Ja, wir arbeiten! :-)
Zugegebener Maßen könnte durch diesen Blog der Eindruck entstehen, dass wir uns auf einem 3-monatigen Abenteuerurlaub in den USA befinden, der Von Bayer Schering Pharma finanziell getragen wird. Nun, es ist nur fast so :-) Tatsächlich fahren wir jeden Morgen ca. 20 Meilen zu Berlex, der amerikanischen Tochter des ehemaligen Schering-Unternehmens. Da die Fusion von Bayer und Schering natürlich weltweit stattfindet, werden auch in den USA die Töchter von Bayer und Schering zusammengeführt. Im Rahmen dieses Integrationsprozesses sind Felix und ich in verschiedenen Projekten ungebracht. Ich arbeite an einem Projekt, bei dem es um die
Vereinigung der Kundendaten beider Unternehmen geht. Dies ist recht problematisch, weil bestimmte Kunden in den Systemen beider Unternehmen vorhanden sind, jedoch z.B. unterschiedlich klassifiziert sind. Mein Aufgabenfeld liegt dabei in der Erledigung diverser Projekt-Managementaufgaben wie z.B. der Erstellung eines Ressourcenplans, Zeitplans, Budgetplans, Budgetüberprüfung usw. Ziemlich interessant wie ich finde. Folgendes Bild zeigt den Ort des Geschehens: Soweit zu diesem Thema. Vielliecht nicht ganz so aufrgend wie ein Bericht über New York City, aber der größere und eigentlich wichtigere Teil (*hust*) unseres Aufenthaltes :-)
Unsere momentane Planung für die nächsten 3 Wochenenden ist wie folgt: Shoppen in NYC und mit Fähre an der Freiheitsstatue vorbei, Washington D.C., Atlantic City. Es bleibt also spannend :-)
Ein paar Bilder vom Arbeitsplatz
Vereinigung der Kundendaten beider Unternehmen geht. Dies ist recht problematisch, weil bestimmte Kunden in den Systemen beider Unternehmen vorhanden sind, jedoch z.B. unterschiedlich klassifiziert sind. Mein Aufgabenfeld liegt dabei in der Erledigung diverser Projekt-Managementaufgaben wie z.B. der Erstellung eines Ressourcenplans, Zeitplans, Budgetplans, Budgetüberprüfung usw. Ziemlich interessant wie ich finde. Folgendes Bild zeigt den Ort des Geschehens: Soweit zu diesem Thema. Vielliecht nicht ganz so aufrgend wie ein Bericht über New York City, aber der größere und eigentlich wichtigere Teil (*hust*) unseres Aufenthaltes :-)
Unsere momentane Planung für die nächsten 3 Wochenenden ist wie folgt: Shoppen in NYC und mit Fähre an der Freiheitsstatue vorbei, Washington D.C., Atlantic City. Es bleibt also spannend :-)
Ein paar Bilder vom Arbeitsplatz
Montag, 6. August 2007
Top of the Rock
Da uns die Autotour letzte Woche so viel Freude bereitet hat, haben wir das ganze diese Woche wiederholt. Die altbekannte Geschichte: gute halbe Stunde zum Holland Tunnel fahren, dort solide 45 Minuten warten und rein nach Manhattan. Nach erfolgreicher Parkplatzsuche (27$ für 10 Stunden), haben wir dann die nächste U-Bahn nach Queens genommen. Dort wollten wir zur Steinway Street, wo es unter Anderem ein kleines arabisches Viertel und die Steinway-Klavierfabrik zu sehen gibt. Zunächst scheiterte das Vorhaben an der U-Bahn, weil die Station Steinway-Street wegen Bauarbeiten nicht direkt angefahren wurde. Über Umwege haben wir es dann doch geschafft und sind die Steinway Street in Richtung Piano-Fabrik hinunter gelaufen. Allerdings wurde uns sehr schnell klar, dass der Weg bis dahin mindestens 2,5 Stunden betragen würde. Nach einer Stunde und leicht drückenden 35 Grad hatten meine beiden Kollegen irgendwie keine Lust mehr :-) Zu diesem Zeitpunkt waren wir allerdings bereits im arabischen Viertel angekommen. Leicht zu erkennen an diversen arabischen Beschriftungen der Geschäfte und an Männern mit Shisha am Straßenrand. Von dort aus sind wir also mit dem Bus zurück zu U-Bahn und mit dieser weiter nach Manhattan zum Rockefeller Center. Dieses sollte, wie uns Arbeitskollegen berichtet haben, einen noch besseren Blick auf New York bieten als das Empire State Building. Somit sind wir für 20$/Person in die 67. Etage des Rockerfeller Centers gefahren. "Top of the Rock" wie es genannt wurde. Oben angekommen wurde uns sofort klar, dass wir unser Geld gut angelegt hatten, denn der sich bietende Ausblick auf die Stadt war mehr als beeindruckend. Nicht ganz zufällig waren wir kurz vor Sonnenuntergang auf der Plattform und konnten wunderschöne Fotos von New York machen. Eine super beeindruckende Stadt!
Fotos von Queens und vom Top of the Rock
Fotos von Queens und vom Top of the Rock
Freitag, 3. August 2007
XXXXXXL
Bekanntlich ist ja in den USA alles größer: Autos, Häuser, Burger, Pizzen, Bankkonten, Straßen und ganz wichtig: Klamotten. Angesichts der Temperaturen in den Büros (Differenz zur Außentemperatur beträgt ernsthaft fast bis zu 20 Grad) wollten Felix und ich uns ein paar einfache T-Shirts kaufen, weil wir nur im Hemd immer frieren :-) Klingt soweit nach einem einfachen Vorhaben. Im Footlocker in einem riesigen Einkaufszentrum (Mall) gab es ein Angebot für 5 Stück. Nette Sache. Das Problem war, dass wir daran scheiterten, unsere Größe (also S) 5 mal zu finden. Eine XXXXL (Ja genau 4 mal X, und ja in einem Sportladen! :-)) war ausreichend vorhanden, aber 5 T-Shirts in einer S zu finden, war leider nicht möglich. In einem weiteren Footlocker, in der gleichen Mall, wurden wir fündig. Es waren allerdings auch fast die Letzten. Im Appartment angekommen, mussten wir dann feststellen, dass die S ungefähr die Größe einer reichlichen M entsprach. Für unsere Zwecke in Ordnung aber dennoch ziemlich komisch. Es ist wohl wirklich alles größer in Amerika :-)
Mittwoch, 1. August 2007
American BBQ
Anfang dieser Woche waren wir (Felix, Kerstin und ich) zum Grillen bei unserem Chef Christoph geladen. Dieser kommt eigentlich aus Deutschland und ist nur im Rahmen eines 4-jährigen Programms in den USA. Teil dieses Programms war wohl auch, dass ihm sein Haus größtenteils von der Firma bezahlt wurde. Echt ein entspannter Deal. Zu dem hübschen Haus nach amerikanischer Bauweise (Holgerüst gebaut, Spannplatten darauf genagelt, Plastikverkleidung angebracht, fertig), hat er noch einen Riesengarten. Da das Haus inklusive Terrasse ca 3 Meter höher liegt als der Garten, hatte man von der Terrasse einen echt netten Blick. Nachdem wir Würstchen und Mais vom Grill gegessen hatten (Dazu mexikanisches Bier :-) echt lecker!), haben wir auf dem extra dafür angelegten 3x5 Meter Feld Boule gespielt. Danach hat Christoph noch irgendwas von Steak erzählt, was ich irrtümlicher Weise für einen Scherz hielt. Zu diesem Zeitpunkt war ich bereits leicht übersättigt, aber das echt leckere Steak (Das haben die Amis echt drauf! :-)) musste noch rein. Da die Runde auch aus Amerikanern bestand, kamen wir auch gar nicht in Verlegenheit deutsch zu reden :-) War aber trotzdem ein super entspannter Abend. So einen Chef wollten wir schon immer haben :-)
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